Im Juli dreht sich die meiste Gartenarbeit um das Bewässern. Die Gemüse im Gemüsegarten, aber auch die jungen Pflanzen (Bäume, Sträucher, Stauden und Rosen, die im selben Jahr gepflanzt wurden) benötigen besondere Aufmerksamkeit, um der Hitze standzuhalten.
Weniger gießen… aber besser 🌿
Anstatt täglich oberflächlich zu gießen, bevorzugen Sie eine reichliche Bewässerung einmal pro Woche. Dies fördert die Tiefenwurzelbildung und macht Ihre Pflanzen widerstandsfähiger gegen Trockenheit. Um Wasserverluste zu begrenzen, denken Sie daran, Ihre Beete mit einem natürlichen Mulch, wie z.B. Schafwolle, zu mulchen.
💧 Ferientipp: Installieren Sie Oyas (Kapillarbewässerung), um in Ihrer Abwesenheit eine konstante Feuchtigkeit aufrechtzuerhalten.
Andere saisonale Arbeiten
-
Überwachen Sie Schädlinge (Blattläuse, Weiße Fliegen, Kartoffelkäfer…). Zur Vorbeugung bevorzugen Sie natürliche Lösungen wie Brennnesseljauche, Beinwell oder Schachtelhalm-Dekokt, die reich an Nährstoffen und biodiversitätsfreundlich sind.
-
Entfernen Sie verwelkte Blüten, um neue Blüten zu fördern, insbesondere bei Stauden.
-
Vermehrung Ihrer Pflanzen durch Stecklinge: Hortensien, Lavendel, Zistrosen, Oleander, Fuchsien, Kletterpflanzen (Trompetenblume, Geißblatt), Sukkulenten usw. Dies ist der ideale Zeitpunkt, um neue Pflanzen zu züchten, ohne einen Cent auszugeben.
-
Teilen Sie Iris und Primeln, wenn ihre Horste zu dicht werden.
-
Mähen Sie Ihren Rasen weniger kurz, um ein Austrocknen zu vermeiden. Und wenn die Hitze zu intensiv wird, machen Sie eine Mähpause: Der Rasen wird gelb, erholt sich aber bei den ersten Regenfällen wieder.
🌱 Der Fertilaine-Tipp: Wenden Sie einfache, aber effektive Praktiken für einen autonomeren, widerstandsfähigeren und wassersparenderen Garten an, während Sie gleichzeitig eine wertvolle lokale Biodiversität fördern.